Hochzeitsfotograf Andreas Erhardt
10. Januar 2019

Wie ein Fotograf kalkuliert

Alleine die Ausrüstung eines professionellen Fotografen geht locker in die Preisklasse eines Kleinwagens. Eine Profikamera z.B. ist für bis zu 250.000 Auslösungen konzipiert. Dann ist sie durch und meist auch veraltet. Da verhält sich das vom Wertverlust her wie beim Auto. Wenn man ein Stunde lang eine Hochzeit fotografisch begleitet werden im Schnitt 100 oder mehr Bilder geschossen (Meist mehr)! Das bedeutet das man eine weitere Stunde für das Aussortieren und Bearbeiten mit ein berechnen muss. Versicherung, Fahrtkosten, Steuern und einige Nebenkosten für das ganze Equipment in Form von Instandhaltung, Akkus, Speichermedien, Softwares, etc. kommen noch dazu. Da verwundert es nicht, das Fotografen hohe Stundensätze haben und auch verlangen müssen. Aber man bekommt ja auch qualitativ hochwertige Bilder für einen der wichtigsten Tage im Leben. 4. Dezember 2018

10.000 Auslösungen

Über den Herbst/Winter gebe ich meine Kamerasysteme in die Wartung. Die Kamerasysteme und Objektive sollen ja schließlich immer in Bestform sein. Dort bei Canon werden alle Dinge wie Optik, Mechanik, Sensoren etc. von Spezialisten gereinigt, gewartet und ggf. ausgetauscht. Außerdem gibt es einen Zähler in der Kamera der die Auslösungen zählt. Dieses Jahr waren es auf der Hauptkamera 10.000 und auf der Zweitkamera knapp 2.000 Auslösungen. Da kommt also ganz schön was zusammen und da wundert es doch das ich noch keinen „Tennisfinger“ habe! 18. Oktober 2018

Ein viertel kW

Ich hatte mich gefragt, wieviel Strom ich wohl in Form von Akkus dabei habe wenn ich eine Hochzeit fotografiere und hab mal zusammen gezählt. Es sind 128 Volt und 107 Ah was eine Gesamtleistung von 13590 Watt ergäbe. So wäre es zumindest bei einer Sofort-Entladung aller Akkus. Real berechnet reden wir aber immerhin von annähernd 200 Watt elektrischer Leistung die über viele Stunden zur Verfügung stehen. Das bedeutet also das ein Fotograf ordentlich unter Strom steht! 12. September 2018

Zeit fürs Brautpaarshooting

Ich spreche hier durchaus für alle Hochzeitsfotografen. Meist wird man als solcher mit den ungünstigsten Zeiten die Brautpaare so planen konfrontiert. So gehört die Mittagszeit nicht gerade zum optimalen Zeitpunkt. Zumindest wenn man „Outdoor“ fotografiert. Wann die richtige Zeit ist, kann man sehr gut auf der Website www.sonnenverlauf.de feststellen. Gebt einfach Euer Hochzeitsdatum und eine durchschnittliche Körpergröße von, sagen wir mal, 1.80m ein. Dann könnt Ihr verschiedene Uhrzeiten des Vor- oder Nachmittages eingeben. Es wird dann eine Schattenlänge errechnet die ab 1.20m bis durchaus 2.0-2,5m liegen darf. Dann ist der Einfallswinkel der Sonne optimal für die Outdoorfotografie. Die Mittagssonne ist schlicht katastrophal da sie unschöne Schatten im Gesicht (dunkle Augenhöhlen) und am Dekolleté /Hals schafft. Die Mittagsonne hat über den Verlauf des Sommers meist eine Strahlungsleistung von 700 Watt/Quadratmeter mit einer Temperatur von knapp 6000 Kelvin. Das entspricht zwar dem Tageslichtwert ist aber hell wie „Chlorbleiche“!
© Hochzeitsfotograf Andreas Erhardt Highrocks-Photo

Blog

„Was Fotografen so alles beschäftigt“
Hochzeitsfotograf Andreas Erhardt
12. März 2019

Das Urheberrecht

Dieses Gesetz sieht vor, das z.B. Komponisten, Fotografen, Filmer, Künstler oder Publizisten die Ihre Arbeiten, also Liedkompositionen, Bilder, Texte, etc. herstellen und erstmalig auf „die Welt“ bringen Urheber sind. Es spielt keine Rolle ob Sie dafür beauftragt und bezahlt wurden. Sie bleiben vor dem Gesetz definitiv allesamt Rechteinhaber und somit Urheber. Wenn ich als Fotograf also ein Bild von Euch schieße und es Euch übergebe, dürft Ihr es für private Zwecke verwenden. Egal ob im Social Network oder für Danksagungskarten, Fotoalben, etc…. Einfach gesagt dürft Ihr das Bild für "nicht kommerzielle" Zwecke verwenden. Würde jetzt z.B. ein US-Getränkehersteller daher kommen und eines Eurer Bilder unbedingt für eine millionenschwere Werbekampgane (Idealfall!!) verwenden wollen, komme ich wieder ins Spiel. Da ich Urheber des Bildes bin muss dieser Hersteller nicht nur mit Euch, sondern auch mit mir verhandeln. Wir müssten dem Konzern dann gemeinsam eine Lizenz vergeben. Ihr wegen Eures Persönlichkeitsrechtes und ich wegen des Urheberrechtes. §
Hochzeitsfotograf Andreas Erhardt
© Hochzeitsfotograf Andreas Erhardt Highrocks-Photo
Blog
„Was Fotografen so alles beschäftigt“
10. Januar 2019

Wie ein Fotograf kalkuliert

Alleine die Ausrüstung eines professionellen Fotografen geht locker in die Preisklasse eines Kleinwagens. Eine Profikamera z.B. ist für bis zu 250.000 Auslösungen konzipiert. Dann ist sie durch und meist auch veraltet. Da verhält sich das vom Wertverlust her wie beim Auto. Wenn man ein Stunde lang eine Hochzeit fotografisch begleitet werden im Schnitt 100 oder mehr Bilder geschossen (Meist mehr)! Das bedeutet das man eine weitere Stunde für das Aussortieren und Bearbeiten mit ein berechnen muss. Versicherung, Fahrtkosten, Steuern und einige Nebenkosten für das ganze Equipment in Form von Instandhaltung, Akkus, Speichermedien, Softwares, etc. kommen noch dazu. Da verwundert es nicht, das Fotografen hohe Stundensätze haben und auch verlangen müssen. Aber man bekommt ja auch qualitativ hochwertige Bilder für einen der wichtigsten Tage im Leben. 4. Dezember 2018

10.000 Auslösungen

Über den Herbst/Winter gebe ich meine Kamerasysteme in die Wartung. Die Kamerasysteme und Objektive sollen ja schließlich immer in Bestform sein. Dort bei Canon werden alle Dinge wie Optik, Mechanik, Sensoren etc. von Spezialisten gereinigt, gewartet und ggf. ausgetauscht. Außerdem gibt es einen Zähler in der Kamera der die Auslösungen zählt. Dieses Jahr waren es auf der Hauptkamera 10.000 und auf der Zweitkamera knapp 2.000 Auslösungen. Da kommt also ganz schön was zusammen und da wundert es doch das ich noch keinen „Tennisfinger“ habe! 18. Oktober 2018

Ein viertel kW

Ich hatte mich gefragt, wieviel Strom ich wohl in Form von Akkus dabei habe wenn ich eine Hochzeit fotografiere und hab mal zusammen gezählt. Es sind es 128 Volt und 107 Ah was eine Gesamtleistung von 13590 Watt ergäbe. So wäre es zumindest bei einer Sofort-Entladung aller Akkus. Real berechnet reden wir aber immerhin von annähernd 200 Watt elektrischer Leistung die über viele Stunden zur Verfügung stehen. Das bedeutet also das ein Fotograf ordentlich unter Strom steht! 12. September 2018

Zeit fürs Brautpaarshooting

Ich spreche hier durchaus für alle Hochzeitsfotografen. Meist wird man als solcher mit den ungünstigsten Zeiten die Brautpaare so planen konfrontiert. So gehört die Mittagszeit nicht gerade zum optimalen Zeitpunkt. Zumindest wenn man „Outdoor“ fotografiert. Wann die richtige Zeit ist, kann man sehr gut auf der Website www.sonnenverlauf.de feststellen. Gebt einfach Euer Hochzeitsdatum und eine durchschnittliche Körpergröße von, sagen wir mal, 1.80m ein. Dann könnt Ihr verschiedene Uhrzeiten des Vor- oder Nachmittages eingeben. Es wird dann eine Schattenlänge errechnet die ab 1.20m bis durchaus 2.0-2,5m liegen darf. Dann ist der Einfallswinkel der Sonne optimal für die Outdoorfotografie. Die Mittagssonne ist schlicht katastrophal da sie unschöne Schatten im Gesicht (dunkle Augenhöhlen) und am Dekolleté /Hals schafft. Die Mittagsonne hat übrigens eine Leistung von 700 Watt/Quadratmeter mit einer Temperatur von bis zu 6000 Kelvin. Das entspricht zwar dem Tageslichtwert ist aber hell wie „Chlorbleiche“!
12. März 2019

Das Urheberrecht

Dieses Gesetz sieht vor, das z.B. Komponisten, Fotografen, Filmer, Künstler oder Publizisten die Ihre Arbeiten, also Liedkompositionen, Bilder, Texte, etc. herstellen und erstmalig auf „die Welt“ bringen Urheber sind. Es spielt keine Rolle ob Sie dafür beauftragt und bezahlt wurden. Sie bleiben vor dem Gesetz definitiv allesamt Rechteinhaber und somit Urheber. Wenn ich als Fotograf also ein Bild von Euch schieße und es Euch übergebe, dürft Ihr es für private Zwecke verwenden. Egal ob im Social Network oder für Danksagungskarten, Fotoalben, etc…. Einfach gesagt dürft Ihr das Bild für "nicht kommerzielle" Zwecke verwenden. Würde jetzt z.B. ein US-Getränkehersteller daher kommen und eines Eurer Bilder unbedingt für eine millionenschwere Werbekampgane (Idealfall!!) verwenden wollen, komme ich wieder ins Spiel. Da ich Urheber des Bildes bin muss dieser Hersteller nicht nur mit Euch, sondern auch mit mir verhandeln. Wir müssten dem Konzern dann gemeinsam eine Lizenz vergeben. Ihr wegen Eures Persönlichkeitsrechtes und ich wegen des Urheberrechtes. §